Querung Burgwallgraben

Die fußläufige Verbindung zwischen dem Metzer Platz und dem Havelufer wird verbessert. Ziel ist es, die Wegeführung attraktiver, sicherer und barrierearm zu gestalten. Die Wegeverbindung wird seit 2012 in Teilabschnitten umgesetzt. Nun steht die Herstellung einer Querung über den Burgwallgraben an, um die bereits bestehenden Abschnitte miteinander zu verbinden. Der Baubeginn ist für Oktober 2026 vorgesehen; mit einer Bauzeit von sechs Monaten ist zu rechnen.

Was wird umgesetzt?

  • Herstellung einer neuen Querung über den Burgwallgraben inklusive der Herstellung einer Rampe zur Anpassung des Uferwegs (siehe Karte: 1),
  • Rückbau des bestehende Rechenbauwerks als ökologische Kompensationsmaßnahme (2),
  • Verdichtung des Wegenetzes für eine direkte und barrierearme Verbindung zwischen Metzer Platz und Havelufer,
  • Installation von zusätzlichen Abfallbehältern.

 

Zukünftig werden wir an dieser Stelle Neuigkeiten zum Baufortschritt sowie häufig gestellte Fragen veröffentlichen. 

 

Bauausführung und Einschränkungen
Die Baustelleneinrichtung erfolgt wie folgt:

  • Zufahrt über die Krowelstraße auf Höhe Wörther Platz (3),
  • Anlage einer temporären Baustraße entlang des Uferwegs (4),
  • Einrichtung einer Baustelleneinrichtungs- und Lagerfläche auf einer bestehenden Freifläche am Uferweg (5).

Für die Dauer der Bauarbeiten wird der Uferweg im Bereich der Maßnahme voraussichtlich für etwa sechs Monate gesperrt. Im Bereich der Baustellenzufahrt an der Krowelstraße (Höhe Wörther Platz) kommt es während der Bauzeit zu zusätzlichem Baustellenverkehr.


Ziele der Maßnahme
Mit dem Vorhaben werden mehrere Ziele verfolgt:

  • Stärkung der Nahmobilität durch bessere Bedingungen für den Fuß- und Radverkehr.
  • Aufwertung des öffentlichen Raums und bessere Erreichbarkeit des Havelufers als wohnungsnaher Erholungsort.
  • Erhöhung des Sicherheitsgefühls durch bessere Einsehbarkeit und breitere Wege.
  • Verdichtung des Wegenetzes und Verbesserung der Anbindung des Stadtteilzentrums rund um die Pichelsdorfer Straße an die umliegenden Wohngebiete.

Die städtebauliche Kriminalprävention der Polizei Berlin unterstützt das Vorhaben. Insbesondere werden die verbesserte Durchwegung, die höhere soziale Kontrolle sowie die Verbreiterung der Wege positiv bewertet.

Planungs- und Beteiligungsprozess
Zu Beginn der Planungen wurde eine Machbarkeitsstudie erstellt, in der verschiedene Varianten geprüft wurden. Die Umsetzung erfolgt seit 2012 in fünf Abschnitten. Die Öffentlichkeit wurde immer wieder in den Planungsprozess einbezogen. Die Querung des Burgwallgrabens wurde in zwei Informationsveranstaltungen am 5.11.2024 und am 29.11.2024 vorgestellt. Dabei wurden auch Hinweise und Verbesserungsvorschläge der Anwohnenden diskutiert und aufgenommen.

Die Präsentation mit umfassenden Informationen zum Bauvorhaben finden Sie hier. Einen Rückblick inklusive Sammlung der Ergebnisse der beiden Veranstaltungen gibt es hier.

Umwelt, Wasser und Denkmalschutz
Ein hydraulisches Gutachten aus dem Jahr 2020 bestätigt die Verträglichkeit der Maßnahme mit dem Hochwasserschutz. Die erforderliche denkmalrechtliche Genehmigung liegt vor. Aufgrund der Nähe zum Bodendenkmal „Spandauer Burgwall“ wird die Baumaßnahme archäologisch begleitet. Außerdem werden verschiedene Maßnahmen zu Verbesserung der Gewässerökologie und der Gewässerunterhaltung umgesetzt. Als ökologische Ausgleichsmaßnahme wird der nahegelegene Rechen zurückgebaut. Nach Abschluss der Bauarbeiten werden die Flächen wiederhergestellt und neu eingesät.

Finanzierung
Die Finanzierung dieses Projektes erfolgt aus dem Förderprogramm „Lebendige Zentren“.

Auftraggeber: Bezirksamt Spandau, Straßen- und Grünflächenamt
Planung: UBB – Umweltvorhaben Berlin Brandenburg

 

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Ansprechpartner
Bezirksamt Spandau – Abteilung Bauen, Planen, Umwelt- und Naturschutz
Straßen- und Grünflächenamt, Bau 4 Grün E 2
Telefon: 030.90 279 2721
sga@ba-spandau.berlin.de

Bezirksamt Spandau – Abteilung Bauen, Planen, Umwelt- und Naturschutz
Stadtentwicklungsamt, Fachbereich Stadtplanung
staedtebaufoerderung@ba-spandau.berlin.de

Koordinationsbüro für Stadtentwicklung und Projektmanagement – KoSP GmbH
Fehrbelliner Straße 50, 10119 Berlin
Ferdinand Nehm
Telefon 030.33 00 28 56
wilhelmstadt@kosp-berlin.de

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