Neubau Götelstraße

Das Bild der Götelstraße ist geprägt von einer stattlichen Platanen-Reihe und einem Höhensprung zwischen den beiden Straßenebenen. Dieser geht auf die frühere Gewerbebahntrasse zurück, die das beidseitig von Hafennutzung geprägte Flussufer miteinander verband. Nach dem Rückbau der Schienentrasse blieb die Zuwegung der unteren Grundstücke unbefestigt zurück. An der höher gelegenen Hauptfahrbahn wies der an die Wiesenfläche angrenzende Stellplatzstreifen einen ebenso provisorischen Charakter auf.

Ziele/Maßnahmen
Die Hauptfahrbahn der Götelstraße wurde zeitgemäß wiederhergestellt, der westliche Parkstreifen befestigt, Elektroladesäulen eingebaut und insbesondere die Abzweigung der Nebenfahrbahn übersichtlicher sowie die Querung der Götelstraße für Fußgänger sicherer gestaltet. Der unbefestigte „Trampelpfad“ der Nebenfahrbahn wurde durch eine separate, befestigte Erschließung ersetzt, die zugleich als Rad- und Fußweg dient womit das bisherige Provisorium beendet werden konnte.

Umsetzung/Stand
Im Jahr 2015 erarbeitete das Büro Zech Con im Auftrag des Tiefbauamtes eine Machbarkeitsstudie mit Planungsvarianten, um für diese ungewöhnliche Ausgangssituation die bestmögliche Lösung zu finden. Durch die Hanglage wurden insbesondere an die Entwässerung hier außergewöhnliche Anforderungen gestellt.
Die Neuplanung der Berliner Wasserbetriebe (BWB) musste auch den Ausbau der zahlreichen unter der Götelstraße befindlichen überregionalen Hauptleitungen und die sich daraus ergebenden Veränderungen berücksichtigen. Leider führte das zu diversen Planungs- und Bauverzögerungen.
Das Tiefbauamt konnte 2024, nachdem Unterbau, Straßenabläufe und Schächte hergestellt waren, zunächst nur die Tragschicht einbauen sowie Elektroladesäulen einrichten. Neben Pflaster- und anderen Restarbeiten wurden 2025 Bäume gepflanzt, Bänke, Fahrradbügel, weiteres Stadtmobiliar und die finale Deckschicht der Fahrbahn eingebaut.
Die BWB haben 2025 die Böschung in Verlängerung der Weverstraße und diverse Schächte an- und verschlossen, den Bereich mit Winkelstützen stabilisiert und gestaltet. Leider konnten die Vorarbeiten der BWB dort nicht abgeschlossen werden, so dass die Herstellung der in Verlängerung der Weverstraße geplanten Fußgängerrampe erst nach Abschluss der BWB-Arbeiten erfolgen kann und somit den Abschluss der Straßenbaumaßnahme bilden wird.

Weitere und aktuelle Informationen zu der Baumaßnahme finden Sie hier.

Akteure
Fördergeber: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Projektträger: Bezirksamt Spandau – Straßen- und Grünflächenamt
Programmsteuerung / -koordination: Bezirksamt Spandau – Stadtentwicklungsamt, Fachbereich Stadtplanung
Entwurf: Zech Con – beratende Ingenieure
Zeitraum: bis vsl. 2026

Finanzierung
Das Projekt wird ausschließlich mit Landes- und Bundesmitteln des Förderprogrammes „Lebendige Zentren und Quartiere“ finanziert.

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Ansprechpartner
Bezirksamt Spandau – Abteilung Bauen, Planen und Umweltschutz
Stadtentwicklungsamt, Fachbereich Stadtplanung
Jörg Rinke
Telefon: 030.90 279 35 68
joerg.rinke@ba-spandau.berlin.de

Koordinationsbüro für Stadtentwicklung und Projektmanagement – KoSP GmbH
Hai Tran
Fehrbelliner Straße 50, 10119 Berlin
Telefon 030.33 00 28 53
wilhelmstadt@kosp-berlin.de

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