Anders als ursprünglich geplant wird ab Mitte Oktober 2021 die bisher mehr oder weniger tolerierte Befahrung des 1. Bauabschnitts in der Picheldorfer Straße nicht mehr möglich sein.

Die Sperrung der Straße wird erforderlich, da ab Mitte Oktober die alte Trinkwasserleitung aus der Fahrbahn ausgebaut sowie im Anschluss daran der in der Fahrbahnmitte liegende Schmutzwasserkanal erneuert wird. Hierfür kommt spezielle Technik zum Einsatz, die den Aus- und Neubau in unterirdischer Bauweise ermöglicht, allerdings viel Platz in Anspruch nimmt.

Darüber hinaus wurde bei den aktuellen Aufgrabungen festgestellt, dass die Hausanschlussleitungen zum Großteil zu erneuern sind. Diese Bauleistungen werden nun zusätzlich durchgeführt, was sich verzögernd auf den gesamten Ablauf auswirkt. Die Erneuerung der Hausanschlüsse muss für fast jedes Haus im Baubereich durchgeführt werden und erfolgt in offenen Baugruben: Daher werden etwa 30-40 Aufgrabungen im Fahrbahnbereich weitgehend zeitgleich vorhanden sein.

In der Konsequenz ist eine Befahrung der Baustelle durch Anlieger aus Sicherheitsgründen nicht mehr möglich. Nur der Rettungsverkehr und die Müllentsorgung werden in Absprache mit der Bauleitung in die Baustelle fahren können.

Um die Anlieferung der ansässigen Unternehmen und Geschäfte weiterhin zu gewährleisten, werden jeweils am nördlichen und südlichen Ende der Baustelle Lieferzonen ausschließlich für gewerbliche Fahrzeuge eingerichtet (siehe Lageplan). Die weitere Anlieferung zu den Geschäften muss dann über die Gehwege erfolgen. Polizei und Ordnungsamt werden die Nutzung der Lieferzonen überwachen. Alle „Baustellenausweise“ verlieren ihre Gültigkeit.

Lage der zwei Ladezonen

Aufgrund der Zusatzarbeiten der Berliner Wasserbetriebe (BWB) kann der 1. Bauabschnitt erst im kommenden Jahr abgeschlossen werden, da im Anschluss an die Arbeiten an den Wasserleitungen noch die Fahrbahn wiederhergestellt werden muss. Voraussichtlich können die Arbeiten im 1. Bauabschnitt im April/ Mai 2022 abgeschlossen werden. Fertiggestellte Baubereiche, wie Gehwege, werden weiterhin direkt wieder freigegeben.

Da die Baustelle sukzessive nach Süden wandert, ergeben sich auch zukünftig fortlaufend Änderungen in der Erreichbarkeit der ansässigen Unternehmen, aber auch bei der Müllentsorgung und der Anfahrbarkeit von privaten Stellplatzanlagen. Das Baustellenmanagement unterstützt Sie bei auftretenden Problemen und sucht kurzfristig mit den beteiligten Akteuren nach machbaren Lösungen. Kontaktieren Sie uns bei Bedarf unter den genannten Kontaktdaten.

Im Falle der existenzbedrohenden Auswirkung der Baumaßnahmen in der Pichelsdorfer Straße auf ein Unternehmen besteht die Möglichkeit, einen Antrag auf Überbrückungshilfe bei der zuständigen Senatsverwaltung zu stellen.

Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe
Geschäftsstelle des Ausschusses für Räumungsbetroffene
Frau Mille
Martin-Luther-Str. 105
10825 Berlin
Tel.: 9013 – 78 77
Fax: 9013 – 7539
E-Mail: Christine Mille

Folgende Nachweise und Unterlagen sind zum Erhalt der finanziellen Unterstützung zu erbringen und einzureichen:

  • existenzgefährdende Umsatzrückgänge in Folge von Baustellenarbeiten mit einer Dauer von mind. 3 Monaten
  • die letzten 3 Jahresabschlüsse
  • Auflistung der Monatsumsätze ab dem Monat Januar des letzten Jahres, das unbeeinträchtigt von den Baumaßnahmen war

Die Höchstfördersumme beträgt max. 25.000 €. Ein Rechtsanspruch auf eine finanzielle Förderung besteht nicht.

Weitere Informationen sowie die Richtlinie zur Überbrückungshilfe sind auf der Seite der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe (hier) zu finden. Dort steht auch ein Merkblatt zur Überbrückungshilfe sowie das entsprechende Antragsformular zum Download zur Verfügung.

Bei Fragen und Unterstützungsbedarf bei der Antragstellung unterstützt Sie das Geschäftsstraßenmanagement gerne. Kontaktieren Sie uns unter gsm@wilhelmstadt-bewegt.de oder telefonisch unter 0178 352 38 01.

Ein Flyer mit allen Informationen zur Überbrückungshilfe steht hier zum Download bereit.

Eine Informationsveranstaltung zur Überbrückungshilfe für baustellenbetroffene Gewerbetreibende findet am 21. September 2021 um 18.30 Uhr im Twins Presse und Backshop, Pichelsdorfer Straße 123, statt.

Voraussichtlich am 30. Juni 2021 beginnen die Baumaßnahmen in der Pichelsdorfer Straße.

In drei Bauabschnitten soll die Geschäftsstraße von Norden nach Süden erneuert und gestalterisch aufgewertet werden. Die geplanten Maßnahmen sollen die Aufenthaltsqualität verbessern, die Sicherheit von Fußgänger:innen erhöhen, die Nutzbarkeit für alle (barrierefrei) berücksichtigen und die Neupflanzung von geeigneten Straßenbäumen vorbereiten.

Welche Maßnahmen konkret umgesetzt werden und welche temporären Einschränkungen in den einzelnen Bauabschnitten zu erwarten sind, darüber informieren die beteiligten Akteure in kurzen Videobeiträgen und stellen darüber hinaus anschauliches Karten- und Bildmaterial zu den geplanten Umbaumaßnahmen bereit.

Unter den folgenden Links gelangen Sie zu den Videobeiträgen und weiteren Informationsmaterialien der beteiligten Akteure:

Umbau der Pichelsdorfer Straße – Zielsetzungen und Möglichkeiten, Jörg Rinke vom Bezirksamt Spandau

Straßenbauliche Maßnahmen – Informationen des Büros ZECH-CON, Oberbauleiter und Geschäftsführer Knut Zech

Baumpflanzungen – Erläuterungen des Büros plan.b für Landschaftsarchitektur, Inhaber Steffen Brodt

Kanal- und Rohrleitungsbauarbeiten – Informationen der Berliner Wasserbetriebe, Bauleiterin Yvonne Bloeck

Busumleitungen – Informationen der BVG, Pressereferent Nils Kremmin

Fragen und Probleme – die Ansprechpartner des Geschäftsstraßenmanagements

Bei Fragen oder Problemen in Zusammenhang mit der Baustelle wird Sie das Geschäftsstraßenmanagement unterstützen und bei Bedarf zwischen den zahlreichen Akteuren und Interessen vermitteln. Sie erreichen das Geschäftsstraßenmanagement Wilhelmstadt – Frau Stock und Herr Wiemken – über gsm@wilhelmstadt-bewegt.de oder 030.301 246 97 sowie mobil unter 0176.3454 7097 und 0178.3523 801.

Weitere Informationen können Sie außerdem dem Baustellen-Flyer entnehmen, der hier zum Download bereitsteht.

Kurzerläuterungen zu den Bauabschnitten

1. Bauabschnitt: Wilhelmstraße – Metzer Platz

Die Pichelsdorfer Straße wird im Bereich zwischen Zimmerstraße und Wilhelmstraße für den Autoverkehr gesperrt. die Zufahrt zum Spandauer Burgwall ist zunächst nur über das Nebennetz möglich. Sobald die Arbeiten im nördlichen Ende der Pichelsdorfer Straße abgeschlossen sind, wird die Pichelsdorfer Straße bis zum Spandauer Burgwall wieder frei gegeben.

2. Bauabschnitt: Metzer Platz – Weißenburger Straße

Die Pichelsdorfer Straße wird im Bereich zwischen Weißenburger Straße und Wilhelmstraße für den Autoverkehr gesperrt. Die Zimmerstraße und Brüderstraße werden zur Pichelsdorfer Straße hin zur Sackgasse. Eine Umfahrung über das Nebennetz ist möglich.

3. Bauabschnitt: Südlich der Weißenburger Straße

Ab hier wird der Umbau der Pichelsdorfer Straße halbseitig durchgeführt. Dabei erfolgt die Verkehrsregelung mittels transportabler Lichtsignalanlagen. Beide Fahrtrichtungen können stets passieren.

Der gesamte Umbau soll im Jahr 2023 abgeschlossen werden.

AKTUALISIERUNG: Verlängerung der Überbrückungshilfe III und der Neustarthilfe bis zum 30. September 2021.

Die Bundesregierung hat die Corona-bedingte Neustarthilfe für Soloselbstständige verlängert. Der Förderzeitraum wurde von Juli bis September 2021 verlängert, der Förderbetrag in diesem Zeitraum auf bis zu 1.500 Euro pro Monat erhöht.


Hinweis: Die bisherigen Antragsverfahren werden übernommen. Sollte ein neues oder ein weiteres Steuerbüro zur Bearbeitung der Anträge beauftragt werden, kann die Übersicht der Steuerberaterkammer-Berlin hier genutzt werden.

Forderzeitraum der Überbrückungshilfe III ist November 2020 bis 30. September 2021.

Wer kann Überbrückungshilfe beantragen?

  • Unternehmen, die entweder einen Umsatzeinbruch in Höhe von mindestens 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den Vorjahresmonaten erlitten haben oder die im selben Zeitraum insgesamt einen durchschnittlichen Umsatzeinbruch von mindestens 30 % pro Monat verzeichnen mussten.
  • Auch Soloselbstständige und Freiberufler können einen Antrag stellen, wenn sie die Programmvoraussetzungen erfüllen.
  • Bei einem Umsatzrückgang von weniger als 30 % wird weiterhin keine Überbrückungshilfe ausgezahlt.

Die maximale Höhe der Überbrückungshilfe beträgt 50.000 Euro pro Monat (Überbrückungshilfe II) bzw. 200.000 Euro pro Monat (Überbrückungshilfe III)

Konkret können folgende Fixkosten erstattet werden:

Umsatzrückgang (im Fördermonat gegenüber entsprechenden
Monats in 2019)
Erstattung als Überbrückungshilfe
Zwischen 30 % und unter 50 % (bisher mindestens 40 %)bis 40 % der förderfähigen Fixkosten
Zwischen 50 % und 70 %bis 60 % der förderfähigen Fixkosten (bisher 50 %)
Mehr als 70 %bis zu 90 % der förderfähigen Fixkosten (bisher 80 %)

Überbrückungshilfe III:

Alle Unternehmen mit mehr als 30 % Umsatzeinbruch können die gestaffelte Fixkostenerstattung erhalten.

  • Mieten und Pachten
  • Modernisierungs-, Renovierungs- und Umbaumaßnahmen zur Umsetzung von Hygienekonzepten bis zu 20.000 Euro
  • Marketing- und Werbekosten (maximal in Höhe der entsprechenden Ausgaben im Jahr 2019)
  • Einzelhändler: Wertverluste unverkäuflicher oder saisonaler Ware werden als erstattungsfähige Fixkosten anerkannt

Um auch kleinen Unternehmen mit wenigen Beschäftigen und sehr hohen Fixkosten spürbar zu helfen, entfallen ab September die entsprechenden Höchstgrenzen.

Ab dem 1. Januar ist auch die „Neustarthilfe für Soloselbstständige“ in der Überbrückungshilfe III inbegriffen:

  • auf Leistungen der Grundsicherung und ähnliche Leistungen nicht anrechenbar
  • einmalige Betriebskostenpauschale in Höhe von 7.500 Euro (statt bisher 5.000 Euro) bis Ende Juni 2021
  • Ergänzung der bisherigen Erstattung von Fixkosten durch eine einmalige Betriebskostenpauschale (50% (statt bisher 25%) des Umsatzes des entsprechenden Vorkrisenzeitraums 2019 als Zuschuss) für Soloselbstständige, die im Rahmen der Überbrückungshilfe III keine Fixkosten geltend machen können, dennoch hohe Umsatzeinbußen zu verzeichnen haben

Die Antragstellung hat wie bisher durch einen beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt zu erfolgen.

Die Anträge (Überbrückungshilfe II) können bis spätestens 31. Januar 2021 gestellt werden.

Wie bisher ist die Antragstellung komplett digital und kann hier erfolgen.

Weitere Informationen zur Überbrückungshilfe finden Sie hier.

NEU: besondere Berücksichtigung von Unternehmen der Branchen, die besonders von der Krise betroffen sind (bspw. Reisebüros, Reiseveranstalter, Kultur- und Veranstaltungswirtschaft, Einzelhandel und Soloselbstständige)

  • Der Wertverlust für verderbliche Ware und saisonale Ware der Wintersaison 2020/2021 wird als Kostenposition anerkannt; diese Waren können zu 100 % als Fixkosten angerechnet werden und sind somit förderfähig
  • in der Reisebranche können externe Vorbereitungs- und Ausfallkosten um eine 50 prozentige Pauschale für interne Kosten erhöht und bei den Fixkosten angerechnet werden

NEU: „Neustarthilfe Berlin“ startet ab dem 17.05.2021 (für Soloselbstständige)

  • Antragsberechtigte werden durch die IBB per E-Mail informiert
  • Unterstützung von Soloselbstständigen mit bis zu 5 Beschäftigten als Ergänzung zur Überbrückungshilfe III
  • 75 prozentigen Förderung des Referenzumsatzes im Jahr 2019
  • max. Fördersatz von 7.500 Euro für Soloselbstständige
  • Bedingung: Antragsteller müssen den Geschäftsbetrieb bis zum 30. Juni 2021 aufrechterhalten
  • Die Zahlung des Zuschusses erfolgt für den Zeitraum von Januar bis Juni 2021

NEU: Kleinbetriebe – „Neustarthilfe Berlin für KMU“ startet ab dem 25.05.2021

  • antragsberechtigt: kleine Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten erhalten Zuschuss in Höhe von bis zu 6.000 Euro zur Existenzsicherung
  • Höhe des Zuschusses: für den Bewilligungszeitraum von Januar bis Juni 2021 pauschal 1.000 Euro pro Monat
  • ergänzend zu Überbrückungshilfe III

Liquiditätshilfen durch Bürgschaften des Landes Berlin

  • Zwischenfinanzierung durch das Land Berlin aufgrund Verzögerung der Auszahlung der Bundeshilfen
  • Übernahme von 90 % der Bürgschaft durch die Bürgschaftsbank zu Berlin Brandenburg
  • Übernahme von bis zu 250.000 Euro für Zwischenfinanzierungen
  • Weitere Informationen dazu so sind hier zu finden.

AUßERORDENTLICHE HILFE FÜR DEN DEZEMBER 2020

Anträge können nach Öffnung des Portals hier digital eingereicht werden. Wie bisher kann dies nur durch einen beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt erfolgen.

Soloselbstständige
Bei einer Beantragung von weniger als 5.000 Euro Förderung, muss das Verfahren nicht durchlaufen werden. Die Antragsberechtigung erfolgt direkt unter besonderen Identifizierungspflichten. Als Voraussetzung hierfür wird ein ELSTER-Zertifikat benötigt. Informationen zur Erstellung eines Benutzerkontos für ELSTER und zur Zertifikatsdatei finden Sie auf dem ELSTER-Portal. Nähere Informationen finden Sie hier.

Der Direktantrag auf November- und Dezemberhilfe kann lediglich einmal erfolgen. Eine Änderung des Antrags nach der Absendung ist derzeit nicht möglich.

Antragsberechtigt sind direkt von Schließungen betroffene

  • Unternehmen
  • Betriebe
  • Selbstständige
  • Vereine
  • Einrichtungen
  • indirekt betroffene Unternehmen

Zu den direkt betroffenen Unternehmen zählen Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die wegen des Bund-Länder-Beschlusses den Geschäftsbetrieb einstellen mussten sowie Hotels.

Zu den indirekt betroffenen Unternehmen zählen Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen.

Förderung
Die außerordentliche Hilfe für den November 2020 beinhaltet Zuschüsse pro Woche der Schließungen i.H.v. 75 % des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019.

Soloselbstständige können als Vergleichsumsatz alternativ den durchschnittlichen Wochenumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen.

Wurde die Geschäftstätigkeit nach dem 31. Oktober 2019 aufgenommen, kann der durchschnittliche Wochenumsatz im Oktober 2020 oder der durchschnittliche Wochenumsatz seit Gründung angegeben werden.

Anrechnung von Hilfen
Die im November 2020 gezahlten staatlichen Hilfen werden angerechnet. Das gilt vor allem für Leistungen wie Überbrückungshilfe oder Kurzarbeitergeld.

Anrechnung von Umsätzen
Wenn im November 2020 trotz der Schließung Umsätze erzielt werden, so werden diese bis zu einer Höhe von 25 Prozent des Vergleichsumsatzes nicht angerechnet. Um eine Überförderung von mehr als 100 Prozent des Vergleichs-Umsatzes zu vermeiden, erfolgt bei darüberhinausgehenden Umsätzen eine entsprechende Anrechnung.

Sonderregelung für Restaurants
Die Umsätze des Außerhausverkaufs während der Schließungen werden von der Anrechnung ausgenommen. Beim Außerhausverkauf wird die Erstattung auf 75 Prozent der Umsätze im Vergleichszeitraum 2019 auf die Umsätze der im Restaurant verzehrten Speisen begrenzt (voller MwSt-Satz). Der Außerhausverkauf in diesem Zeitraum– (reduzierte MwSt-Satz) – wird herausgerechnet.


Eine neue Fassung der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung gilt ab dem 20. August bis voraussichtlich zum 17. September 2021. Bis zu dem genannten Zeitpunkt gelten die bestehenden Regelungen.

Insbesondere zu haushaltsfremden Personen ist der Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten, soweit dies die äußeren Umstände zulassen.

Jede Person ist angehalten, eine Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Raum an Orten zu tragen, an denen der Mindestabstand von 1,5 Meter in der Regel nicht eingehalten werden kann. In geschlossenen Räumen ist eine medizinische Gesichtsmaske bzw. eine FFP2-Maske zu tragen.

Eine medizinische Gesichtsmaske ist zu tragen…

  • von Personal in Einzelhandelsgeschäften aller Art und Einkaufszentren (Malls) sowie in Handwerks-, Dienstleistungs- und anderen Gewerbebetrieben mit Publikumsverkehr,
  • in Arztpraxen und anderen Gesundheitseinrichtungen von Personal unter der Voraussetzung, dass die jeweilige medizinische Behandlung dem nicht entgegensteht,
  • in Gaststätten von Personal mit Gästekontakt und Gästen,
  • von Teilnehmerinnen und Teilnehmern an Versammlungen in geschlossenen Räumen
  • in gedeckten Sportanlagen, Fitness- und Tanzstudios und ähnlichen Einrichtungen
  • in Volkshochschulen, weiteren Einrichtungen der allgemeinen Erwachsenenbildung, Musikschulen, Jugendkunstschulen, Jugendverkehrsschulen, Gartenarbeitsschulen und freien Einrichtungen im Sinne des Schulgesetzes und ähnlichen Bildungseinrichtungen.

Eine FFP-2-Maske ist zu tragen…

  • bei körpernahen Dienstleistungen; Bei Dienstleistungen der Körperpflege ist ein Negativ-Test nachzuweisen.
  • im ÖPNV

Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist im Freien zu tragen…

  • auf Märkten
  • in Warteschlangen

Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske einschließlich einer FFP-2-Maske gilt nicht für

  • Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr,
  • Personen, die ärztlich bescheinigt aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, einer ärztlich bescheinigten chronischen Erkrankung oder einer Behinderung keine medizinische Gesichtsmaske oder Mund-Nasen-Bedeckung tragen können,
  • Personen, bei denen durch andere Vorrichtungen die Verringerung der Ausbreitung übertragungsfähiger Tröpfchenpartikel und Aerosole bewirkt wird.

Nachweis eines negativen Tests

Soweit vorgeschrieben ist, dass Personen negativ auf eine Infektion getestet worden sein müssen, ist diese Voraussetzung dadurch zu erfüllen, dass die Person

  • vor Ort einen Point-of-Care (PoC)-Antigen-Test durchführen lässt und dieser ein negatives Testergebnis zeigt (Kunden haben einen Anspruch auf den Nachweis des negativen Testergebnisses – ein entsprechendes Muster steht hier zur Verfügung.) oder
  • unter der Aufsicht des jeweils Verantwortlichen einen Point-of-Care (PoC)-Antigen-Test zur Selbstanwendung (Selbsttest) vornimmt und dieser nach korrekter Durchführung ein negatives Testergebnis zeigt oder
  • dem jeweils Verantwortlichen eine schriftliche oder elektronische Bescheinigung über ein negatives Testergebnis das tagesaktuell ist, vorlegt (Bescheinigung von Berliner Bürgertestzentren, einer kostenpflichtigen Corona-Teststelle, eines Dienstleistungsgeschäfts oder eines Einzelhandelsgeschäfts, das am selben Tag besucht wurde) oder
  • dem jeweils Verantwortlichen eine schriftliche oder elektronische Bescheinigung über ein negatives Testergebnis eines aktuellen PCR-Tests, das nicht älter als 48 Stunden ist, vorlegt.

Besucher*innen in Krankenhäusern und Einrichtungen im Bereich der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (§ 123 SGB IX) müssen einen Negativ-Test nachweisen.

Ausnahmen von der Testpflicht gelten für Schülerinnen und Schüler für die Teilnehmenden an religiös-kultischen Veranstaltungen.

Die Beschaffung von Masken und Tests kann bei der Überbrückungshilfe III geltend gemacht werden.

Kontaktbegrenzungen auf Veranstaltungen

  • Wenn nicht alle teilnehmenden Personen negativ getestet sind und der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, besteht die Pflicht zum Tragen einer Maske auch am fest zugewiesenen Platz.
  • An Veranstaltungen in geschlossenen Räumen an Veranstaltungen im Freien mit mehr als 100 zeitgleich anwesenden Personen dürfen nur Personen teilnehmen, die negativ getestet sind.
  • An Versammlungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 50 zeitgleich anwesenden Personen dürfen nur Personen teilnehmen, die negativ getestet sind.
  • Bei Veranstaltungen mit mehr als 2.000 zeitgleich anwesenden Personen an Veranstaltungsorten, die mit Stichtag 13. März 2020 eine Höchstkapazität aufweisen, ist höchstens eine Auslastung von 50 Prozent der Höchstkapazität zulässig. In keinem Fall darf die Zulassung mehr als 25 000 zeitgleich anwesende Personen umfassen.

Hotels und Beherbergunsgbetriebe

  • Besucher*innen müssen am Tag der Anreise einen Negativ-Test vorweisen und darüber hinaus an jedem dritten Tag des Aufenthalts ein negatives Testergebnis nachweisen.

Gaststätten und Schankwirtschaften – ÖFFNUNG der Innenbereiche mit Testpflicht

  • Die Testpflicht für den Außenbereich entfällt.
  • Es gelten die oben genannten maximalen Personenzahlen.
  • Die Kontaktnachverfolgung mit Vermerk der Vorlage des Negativ-Tests ist notwendig, eine Reservierung jedoch nicht zwingend.
  • Es gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (für Gäste und Personal mit Gastkontakt).
  • Speisen und Getränke dürfen nur am Tisch verzehrt werden; Selbstabholung ist zudem weiterhin möglich.
  • Das Verbot von Ausschank, Abgabe und Verkauf von Alkohol zwischen 0:00 – 05:00 Uhr entfällt.

Links zum Thema:
DEHOGA BERLIN
ORIENTIERUNGSHILFE GASTRONOMIE

Einzelhandel und Dienstleistungen

  • Geschäfte dürfen für eine begrenzte Kundenzahl öffnen. Die Testpflicht entfällt.
  • Ausgenommen von dieser Beschränkung sind Stellen der Grundversorgung (Supermärkte, Apotheken, Drogerien, Fleischereien, Bäcker etc.). Diese können unter Einhaltung der Hygienevorschriften öffnen. Dabei gilt derzeit: 1 Kunde pro 5
  • Zum Besuch körpernaher Dienstleistungen – inkl. Friseurbetrieben – ist eine Terminvereinbarung notwendig; die Testpflicht entfällt (sofern das Tragen einer Maske möglich ist – ausgenommen bspw. Bartbehandlungen). Das Personal ist mind. 2x pro Woche mittels eines Point-of-Care (PoC)-Antigen-Tests oder eines Selbsttests auf SARS-CoV-2 zu testen. Auf Wunsch ist eine Bescheinigung über das tagesaktuelle Testergebnis auszustellen, die dem von der Gesundheitsverwaltung zur Verfügung gestellten Muster entspricht.
  • Mitarbeiter*innen mit direktem Kundenkontakt sind dazu verpflichtet, dieses wöchentliche Angebot wahrzunehmen. Das Testergebnis ist vier Wochen lang aufzubewahren.
  • Fahrschulen, Boots- und Flugschulen dürfen öffnen. Das Personal muss sich regelmäßig auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 testen lassen.

Betriebskantinen

  • Es dürfen Speisen und Getränke zum Verzehr vor Ort angeboten werden sofern eine angemessene Versorgung der Mitarbeiter*innen nicht anders gesichert werden kann.
  • Es ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Kulturstätten

  • Museen, Galerien und Gedenkstätten dürfen für den Publikumsverkehr öffnen. Ein tagesaktueller, negativer SARS-CoV-2-Test ist hier vorzulegen.
  • Es gilt die maximale Besucher*innenanzahl von 1 Person pro 5 m² Ausstellungs- oder Betriebsfläche.
  • Die Terminbuchung entfällt bei Ausflugsfahrten, Stadtrundfahrten, Schiffsausflügen und vergleichbaren Angeboten zu touristischen Zwecken. Hier müssen Gäste zudem nur einen negativen Test vorweisen, sofern geschlossene Räume aufgesucht werden.

Selbstständige

  • Bei direktem Kundenkontakt sind Selbstständige dazu verpflichtet, sich mind. 1x pro Woche einem PoC-Test zu unterziehen. Hierzu kann das kostenlose Testangebot der Stadt Berlin genutzt werden.

Home-Office und Präsenz am Arbeitsplatz

  • Es dürfen max. 50% der eingerichteten Büroarbeitsplätze in einer Arbeitsstätte zeitgleich genutzt werden.
  • Ausgenommen sind Tätigkeiten, die aus zwingenden Gründen in der Arbeitsstätte selbst aufgeführt werden müssen (bspw. wegen des nötigen Kunden- oder Patientenkontakts, der Entgegennahme von Notrufen oder Störfällen, zur Überwachung betrieblicher Anlagen, für das Funktionieren der Rechtspflege, des Justizvollzugs, der Kernaufgaben öffentlicher Verwaltung sowie für die Berufsausbildung).
  • Arbeitgeber*innen sind verpflichtet, Mitarbeiter*innen, die ihre Arbeit mind. zum Teil in Präsenz verrichten, 2x pro Woche eine kostenlose Testmöglichkeit zur Verfügung zu stellen.

Ausnahmeregelungen für geimpfte und genesene Personen

  • Ab dem 15. Tag nach Erhalt der finalen Impfung können Personen jene Angebote ohne Vorlage eines negativen Testergebnisses nutzen, die bisher nur mit einem negativen Testergebnis genutzt werden dürfen.
  • Gleiches gilt für Personen, die bereits von einer Infektion genesen sind.

Der Senat appelliert an Dienstleister und Gewerbetreibende sowie weitere Einrichtungen mit Publikumsverkehr verfügbare digitale Angebote wie die sogenannte Luca-App nutzen. Für den Einzelhandel mit Ausnahme der Grundversorgung wird dies verbindlich vorgeschrieben. Weitere Hinweise sind auf der Senatsseite zu finden.

Eine Verlinkung zur aktuellen Pressemitteilung finden Sie hier.

Die offizielle Aufbereitung zur Orientierungshilfe ist außerdem hier abrufbar.

Weitere Informationen zur Eindämmungsverordnung (hier) sowie den geltenden Hygienevorschriften (hier) finden Sie auf den Seiten des Berliner Senats.

Weiterführende Links

Musterbescheinigung für Testergebnisse
LUCA App zur Kontaktnachverfolgung
Übersicht zu den Testzentren
Beschaffung von Schnelltests
Allgemeine Orientierungshilfe für Gewerbe
Übersicht Geschäftsangebote und geltende Regelungen

Das Wilhelmstädter Magazin Nr. 5 Oktober / November 2021 ist erschienen!

Die neue wilma vertieft unter anderem folgende Themen: Wie sieht die Zukunft von Südhafen & Schulenburgbrücke aus? Wie kann nach der knappen BVV-Wahl ein neues Bezirksamt gebildet werden? Wie geht es weiter mit den Bauarbeiten in der Pichelsdorfer Straße? Sie präsentiert das Ergebnis für den Wettbewerb ‚Kunst am Bau‘ für die Sporthalle der Christoph-Földerich-Grundschule, erläutert den Hintergrund der Südparkteichbelüftung, berichtet vom nachhaltigen Bauen in Kopenhagen, der Kultur in der Zitadelle und stellt die Insel der Möglichkeiten in der Weverstraße sowie den neuen Radverkehrsplan vor.

Wie immer gibt es auch etliche Meldungen, Hinweise, Tipps, Adressen und Kontaktstellen.

Alle bisherigen Ausgaben finden Sie als PDF-Datei zum Download auf dieser Seite.

Die aktuelle wilma mit allen Informationen & Veranstaltungen aus der Wilhelmstadt erhalten Sie wie immer kostenlos bei zahlreichen Gewerbetreibenden, Händlern und öffentlichen Einrichtungen sowie im Stadtteilladen. Die aktuelle Ausgabe steht Ihnen zudem hier als Download [PDF-Datei] zur Verfügung.

Die Christoph-Földerich-Schule bekommt im Rahmen des Förderprogramms Lebendige Zentren und Quartiere für den gesamten Schulstandort eine neue Sporthalle. Damit wird die alte Turnhalle frei für eine neue Mensa. Im Eingangsbereich der Sporthalle mit Treppenanlage und Aufzug wird eine Kunst-am-Bau-Arbeit als hängende Lichtskulptur umgesetzt.

Der Entwurf der Künstlerin Tatjana Schülke füllt den Raum des Eingangsfoyers in seiner ganzen Höhe. Die Sparsamkeit und Klarheit der eingesetzten stilistischen Mittel wird vom Preisgericht besonders hervorgehoben. Der Entwurf ist spielerisch und musikalisch zugleich, was sowohl der Nutzung als Sporthalle, wie auch dem musikalischen Schwerpunkt der Schule gerecht wird. Assoziationen von fallenden Ringen wie im Märchen Sterntaler oder eine Anlehnung an die olympischen Ringe eröffnen ein weites Feld an Interpretation und regt die Fantasie der Kinder an. Im Eingangsfoyer zu stehen und einen Lichtregen auf sich fallen zu sehen und zu spüren, wird ein schönes Erlebnis für die jungen Schüler*innen sein.

Lichtinstallation „HOLLA HOOP“ von Tatjana Schülke

Am Samstag, den 09.10.2021 um 19 Uhr eröffnet im ZAK auf der Zitadelle eine Ausstellung mit allen Wettbewerbsarbeiten.

Ausstellungszeitraum vom 10.10. bis zum 31.12.2021, geöffnet von Fr–Mi 10 – 17 Uhr, Do 13 – 20 Uhr

Vermutlich waren die Mieter von Gewerbeflächen in den letzten Jahren ebenso stark von Veränderungen der Rahmenbediungungen betroffen wie der Wohnungsmarkt.
Das Land Berlin möchte auf diese Veränderungen angemessen und zielgenau reagieren und führt zum Thema eine Onlineumfrage durch. – Bitte nehmen Sie an der Umfrage teil!

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Auch in diesem Jahr können sich die Gewerbetreibenden der Wilhelmstadt über aktuelle Trends und Entwicklungen im Online-Marketing informieren und beraten lassen.

Bei zwei Themen-Workshops informiert eine professionelle Marketing-Beraterin über Möglichkeiten des Online-Marketings, über aktuelle Neuerungen und steht zur Beantwortung spezifischer Fragen gern zur Verfügung.

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Sehr gerne laden wir Sie wieder zu einem persönlichen Treffen im Rahmen des Forum Geschäftsstraßenmanagement ein!

Am Dienstag, den 26. Oktober 2021, ab 19 Uhr haben Sie wieder die Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch. Den Veranstaltungsort werden wir nachreichen.

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Zum 30. Juni begannen nach langen Vorbereitungen die Bauarbeiten zur Umgestaltung der Pichelsdorfer Straße im ersten Bauabschnitt. Damit ging auch die Fahrbahnsperrung zwischen der Wilhelmstraße und dem Metzer Platz einher sowie die Einrichtung der angekündigten Umleitung für Autos und die Busse der Linie M36 über die Adamstraße und die Wilhelmstraße. 

Den Auftakt der Bauarbeiten machten die Berliner Wasserbetriebe mit Leitungsbauarbeiten. Daran anschließend werden nun Teile des Fahrbahnbelags umfangreich erneuert und unter anderem Gehwegvorstreckungen im Kreuzungsbereich der Pichelsdorfer Straße und des Spandauer Burgwalls für eine sicherere Überquerung der Hauptverkehrsstraße gebaut. Zudem erfolgt im gesamten 1. Bauabschnitt eine umfangreiche Erneuerung des Gehwegbelags sowie der Baumscheiben.

Besondere Herausforderungen ergaben sich in den ersten Wochen der Straßensperrung für die Abfallentsorger, die die Abholung im gesperrten Straßenabschnitt neu organisieren mussten. Auch bei der Belieferung der ansässigen Gewerbe kam es zu verschiedenen Problemen und Engpässen, die jedoch – wie auch viele weitere Probleme – in Abstimmung mit der beauftragten Baufirma sukzessive gelöst werden konnten. Andere Auswirkungen und Beeinträchtigungen der Baustelle – wie Ausweichverkehre und die verschlechterte Parkplatzsituation im Kiez – lassen sich nur teilweise verbessern.

Aktuell sind erste Baufortschritte an der Pichelsdorfer Straße/Ecke Wilhelmstraße bereits für Passanten zu sehen. So ist die westliche Gehwegseite bis zur Pichelsdorfer Straße 139 fertiggestellt. Der weitere westliche Gehweg bis zum Metzer Platz wird voraussichtlich in den kommenden sechs Wochen Zug um Zug – immer in Abstimmung mit weiteren Leitungsträgern – fertiggestellt werden.

Im östlichen Gehwegbereich wird derzeit die neue Trinkwasserleitung verlegt. Etwa ab Mitte Oktober können auch hier die Oberflächen des Gehwegs wiederhergestellt werden. 

Wenn die Verlegung der Trinkwasserleitung fertig gestellt ist, folgen Mitte September die Arbeiten an der Schmutzwasserleitung mitten in der Fahrbahn. Hierzu wird es drei größere Gruben geben, über die das grabenlose Sanierungsverfahren des Kanals durchgeführt wird. Im Video der BWB (hier abrufbar) wird das Verfahren erläutert.

Da die Baustelle sukzessive nach Süden wandert, ergeben sich auch zukünftig fortlaufend Änderungen in der Erreichbarkeit der ansässigen Unternehmen, aber auch bei der Müllentsorgung und der Anfahrbarkeit von privaten Stellplatzanlagen. Das Baustellenmanagement unterstützt Sie bei auftretenden Problemen und sucht kurzfristig mit den beteiligten Akteuren nach machbaren Lösungen. Kontaktieren Sie uns bei Bedarf unter den genannten Kontaktdaten.

Mit der Baustelle in der Pichelsdorfer Straße und den weiteren Baumaßnahmen in der Betckestraße und der Götelstraße gehen vielfältige Belastungen für die Bewohner:innen und Gewerbetreibenden der Wilhelmstadt sowie auch die Kund:innen der Geschäfte einher. Ein zentrales Problem ist der Wegfall von Parkplätzen im öffentlichen Straßenraum im Bereich der Baustellen, aber auch aufgrund der Einrichtung von Busspuren entlang der Wilhelmstraße. Da es nur wenige private Stellplätze und keine größeren Freiflächen in der Wilhelmstadt gibt, auf die die PKW-Halter ausweichen könnten, kommt es notgedrungen zu einem temporären Parkplatzmangel in der Wilhelmstadt.

Für etwas Entlastung sorgt nun der in der vergangenen Woche fertiggestellte Ausweichparkplatz auf der sogenannten Hundewiese an der Wilhelmstraße (gegenüber der Wilhelmstraße 140). Kurzfristig hat das Bezirksamt Spandau südlich des Sportplatzes und der Bertolt-Brecht-Oberschule eine befestigte Parkfläche errichtet. Die kostenfreien Parkplätze stehen für die Dauer der Baumaßnahmen in der Pichelsdorfer Straße allen Bürger:innen zur Verfügung, anschließend wird die Grünfläche wieder hergestellt.

Wir freuen uns, Sie nach langer Zeit des Online-Treffens wieder zu einem Forum Geschäftsstraßenmanagement in Präsenz einladen zu können! Am Donnerstag, den 19. August 2021 begrüßen wir Sie um 19 Uhr herzlich auf dem Földerichplatz zum gemeinsamen Austausch.

Neben den aktuellen Entwicklungen auf der Baustelle in der Pichelsdorfer Straße, werfen wir auch einen Blick auf die derzeit standfindenden Aktionen – das Gewinnspiel „Wilhelmstadt entdecken“ und die Wilhelmstädter Kieztouren. Zum Jahresende stehen dann außerdem wieder der Adventsmarkt und der Wilhelmstädter Adventskalender auf dem Programm – auch über die Planung dieser beiden Aktionen möchten wir mit Ihnen sprechen.

Die Veranstaltung richtet sich an Gewerbetreibende und Immobilieneigentümer aus der Wilhelmstadt sowie alle Interessierten.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und bitten um eine kurze Anmeldung per Mail an gsm@wilhelmstadt-bewegt.de, damit wir die Veranstaltung regelkonform durchführen können. Da die Veranstaltung im Freien stattfindet und die Mindestabstände problemlos eingehalten werden können, ist ein Impf- oder Testnachweis nicht zwingend erforderlich.

  • Ab Mitte Oktober Vollsperrung der Fahrbahn im 1. Bauabschnitt

    Anders als ursprünglich geplant wird ab Mitte Oktober 2021 die bisher mehr oder weniger tolerierte Befahrung des 1. Bauabschnitts in der Picheldorfer Straße nicht mehr möglich sein. Die Sperrung der Straße wird erforderlich, da ab Mitte Oktober die alte Trinkwasserleitung aus der Fahrbahn ausgebaut sowie im Anschluss daran der in der Fahrbahnmitte liegende Schmutzwasserkanal erneuert wird. Hierfür kommt spezielle Technik zum Einsatz, die den Aus- und Neubau in unterirdischer Bauweise ermöglicht, allerdings viel Platz in Anspruch nimmt. Darüber hinaus wurde bei den aktuellen Aufgrabungen festgestellt, dass die Hausanschlussleitungen zum Großteil zu erneuern sind. Diese Bauleistungen werden nun zusätzlich durchgeführt, was

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  • Überbrückungshilfe für baustellenbetroffene Gewerbetreibende – AKTUALISIERT 26.08.21

    Im Falle der existenzbedrohenden Auswirkung der Baumaßnahmen in der Pichelsdorfer Straße auf ein Unternehmen besteht die Möglichkeit, einen Antrag auf Überbrückungshilfe bei der zuständigen Senatsverwaltung zu stellen. Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und BetriebeGeschäftsstelle des Ausschusses für RäumungsbetroffeneFrau MilleMartin-Luther-Str. 10510825 BerlinTel.: 9013 – 78 77Fax: 9013 – 7539E-Mail: Christine Mille Folgende Nachweise und Unterlagen sind zum Erhalt der finanziellen Unterstützung zu erbringen und einzureichen: existenzgefährdende Umsatzrückgänge in Folge von Baustellenarbeiten mit einer Dauer von mind. 3 Monaten die letzten 3 Jahresabschlüsse Auflistung der Monatsumsätze ab dem Monat Januar des letzten Jahres, das unbeeinträchtigt von den Baumaßnahmen war Die Höchstfördersumme beträgt max. 25.000

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  • Die beteiligten Akteure informieren zu den Baumaßnahmen in der Pichelsdorfer Straße

    Voraussichtlich am 30. Juni 2021 beginnen die Baumaßnahmen in der Pichelsdorfer Straße. In drei Bauabschnitten soll die Geschäftsstraße von Norden nach Süden erneuert und gestalterisch aufgewertet werden. Die geplanten Maßnahmen sollen die Aufenthaltsqualität verbessern, die Sicherheit von Fußgänger:innen erhöhen, die Nutzbarkeit für alle (barrierefrei) berücksichtigen und die Neupflanzung von geeigneten Straßenbäumen vorbereiten. Welche Maßnahmen konkret umgesetzt werden und welche temporären Einschränkungen in den einzelnen Bauabschnitten zu erwarten sind, darüber informieren die beteiligten Akteure in kurzen Videobeiträgen und stellen darüber hinaus anschauliches Karten- und Bildmaterial zu den geplanten Umbaumaßnahmen bereit. Unter den folgenden Links gelangen Sie zu den Videobeiträgen und weiteren

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  • COVID-19 Überbrückungshilfe für Unternehmen – AKTUALISIERT 16.06.21

    AKTUALISIERUNG: Verlängerung der Überbrückungshilfe III und der Neustarthilfe bis zum 30. September 2021. Die Bundesregierung hat die Corona-bedingte Neustarthilfe für Soloselbstständige verlängert. Der Förderzeitraum wurde von Juli bis September 2021 verlängert, der Förderbetrag in diesem Zeitraum auf bis zu 1.500 Euro pro Monat erhöht. Hinweis: Die bisherigen Antragsverfahren werden übernommen. Sollte ein neues oder ein weiteres Steuerbüro zur Bearbeitung der Anträge beauftragt werden, kann die Übersicht der Steuerberaterkammer-Berlin hier genutzt werden. Forderzeitraum der Überbrückungshilfe III ist November 2020 bis 30. September 2021. Wer kann Überbrückungshilfe beantragen? Unternehmen, die entweder einen Umsatzeinbruch in Höhe von mindestens 50 % in zwei zusammenhängenden

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  • COVID-19 Orientierungshilfe für Gewerbe und Privatpersonen – AKTUALISIERT 19.08.21

    Eine neue Fassung der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung gilt ab dem 20. August bis voraussichtlich zum 17. September 2021. Bis zu dem genannten Zeitpunkt gelten die bestehenden Regelungen. Insbesondere zu haushaltsfremden Personen ist der Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten, soweit dies die äußeren Umstände zulassen. Jede Person ist angehalten, eine Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Raum an Orten zu tragen, an denen der Mindestabstand von 1,5 Meter in der Regel nicht eingehalten werden kann. In geschlossenen Räumen ist eine medizinische Gesichtsmaske bzw. eine FFP2-Maske zu tragen. Eine medizinische Gesichtsmaske ist zu tragen… von Personal in Einzelhandelsgeschäften aller Art und Einkaufszentren (Malls) sowie in Handwerks-, Dienstleistungs-

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  • Liebe Wilhelmstädter*innen, die neue Ausgabe ihrer ‚wilma‘ für Oktober / November 2021 ist da!

    Das Wilhelmstädter Magazin Nr. 5 Oktober / November 2021 ist erschienen! Die neue wilma vertieft unter anderem folgende Themen: Wie sieht die Zukunft von Südhafen & Schulenburgbrücke aus? Wie kann nach der knappen BVV-Wahl ein neues Bezirksamt gebildet werden? Wie geht es weiter mit den Bauarbeiten in der Pichelsdorfer Straße? Sie präsentiert das Ergebnis für den Wettbewerb ‚Kunst am Bau‘ für die Sporthalle der Christoph-Földerich-Grundschule, erläutert den Hintergrund der Südparkteichbelüftung, berichtet vom nachhaltigen Bauen in Kopenhagen, der Kultur in der Zitadelle und stellt die Insel der Möglichkeiten in der Weverstraße sowie den neuen Radverkehrsplan vor. Wie immer gibt es auch

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  • „HOLLA HOOP“ von Tatjana Schülke gewinnt den Kunst-am-Bau Wettbewerb für den Neubau einer Sporthalle für die Christoph-Földerich-Schule

    Die Christoph-Földerich-Schule bekommt im Rahmen des Förderprogramms Lebendige Zentren und Quartiere für den gesamten Schulstandort eine neue Sporthalle. Damit wird die alte Turnhalle frei für eine neue Mensa. Im Eingangsbereich der Sporthalle mit Treppenanlage und Aufzug wird eine Kunst-am-Bau-Arbeit als hängende Lichtskulptur umgesetzt. Der Entwurf der Künstlerin Tatjana Schülke füllt den Raum des Eingangsfoyers in seiner ganzen Höhe. Die Sparsamkeit und Klarheit der eingesetzten stilistischen Mittel wird vom Preisgericht besonders hervorgehoben. Der Entwurf ist spielerisch und musikalisch zugleich, was sowohl der Nutzung als Sporthalle, wie auch dem musikalischen Schwerpunkt der Schule gerecht wird. Assoziationen von fallenden Ringen wie im Märchen

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  • Onlineumfrage zu Gewerbemieten und Strukturen in Berlin

    Vermutlich waren die Mieter von Gewerbeflächen in den letzten Jahren ebenso stark von Veränderungen der Rahmenbediungungen betroffen wie der Wohnungsmarkt. Das Land Berlin möchte auf diese Veränderungen angemessen und zielgenau reagieren und führt zum Thema eine Onlineumfrage durch. – Bitte nehmen Sie an der Umfrage teil!

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  • Weiterbildungsangebot zum Thema Online-Marketing

    Auch in diesem Jahr können sich die Gewerbetreibenden der Wilhelmstadt über aktuelle Trends und Entwicklungen im Online-Marketing informieren und beraten lassen. Bei zwei Themen-Workshops informiert eine professionelle Marketing-Beraterin über Möglichkeiten des Online-Marketings, über aktuelle Neuerungen und steht zur Beantwortung spezifischer Fragen gern zur Verfügung.

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  • Forum Geschäftsstraßenmanagement am Di, 26.10.2021

    Sehr gerne laden wir Sie wieder zu einem persönlichen Treffen im Rahmen des Forum Geschäftsstraßenmanagement ein! Am Dienstag, den 26. Oktober 2021, ab 19 Uhr haben Sie wieder die Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch. Den Veranstaltungsort werden wir nachreichen.

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  • Bauarbeiten im 1. Bauabschnitt haben begonnen

    Zum 30. Juni begannen nach langen Vorbereitungen die Bauarbeiten zur Umgestaltung der Pichelsdorfer Straße im ersten Bauabschnitt. Damit ging auch die Fahrbahnsperrung zwischen der Wilhelmstraße und dem Metzer Platz einher sowie die Einrichtung der angekündigten Umleitung für Autos und die Busse der Linie M36 über die Adamstraße und die Wilhelmstraße.  Den Auftakt der Bauarbeiten machten die Berliner Wasserbetriebe mit Leitungsbauarbeiten. Daran anschließend werden nun Teile des Fahrbahnbelags umfangreich erneuert und unter anderem Gehwegvorstreckungen im Kreuzungsbereich der Pichelsdorfer Straße und des Spandauer Burgwalls für eine sicherere Überquerung der Hauptverkehrsstraße gebaut. Zudem erfolgt im gesamten 1. Bauabschnitt eine umfangreiche Erneuerung des Gehwegbelags

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  • Ausweichparkplätze an der Wilhelmstraße fertiggestellt

    Mit der Baustelle in der Pichelsdorfer Straße und den weiteren Baumaßnahmen in der Betckestraße und der Götelstraße gehen vielfältige Belastungen für die Bewohner:innen und Gewerbetreibenden der Wilhelmstadt sowie auch die Kund:innen der Geschäfte einher. Ein zentrales Problem ist der Wegfall von Parkplätzen im öffentlichen Straßenraum im Bereich der Baustellen, aber auch aufgrund der Einrichtung von Busspuren entlang der Wilhelmstraße. Da es nur wenige private Stellplätze und keine größeren Freiflächen in der Wilhelmstadt gibt, auf die die PKW-Halter ausweichen könnten, kommt es notgedrungen zu einem temporären Parkplatzmangel in der Wilhelmstadt. Für etwas Entlastung sorgt nun der in der vergangenen Woche fertiggestellte

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  • Forum Geschäftsstraßenmanagement am 19.08.2021

    Wir freuen uns, Sie nach langer Zeit des Online-Treffens wieder zu einem Forum Geschäftsstraßenmanagement in Präsenz einladen zu können! Am Donnerstag, den 19. August 2021 begrüßen wir Sie um 19 Uhr herzlich auf dem Földerichplatz zum gemeinsamen Austausch. Neben den aktuellen Entwicklungen auf der Baustelle in der Pichelsdorfer Straße, werfen wir auch einen Blick auf die derzeit standfindenden Aktionen – das Gewinnspiel „Wilhelmstadt entdecken“ und die Wilhelmstädter Kieztouren. Zum Jahresende stehen dann außerdem wieder der Adventsmarkt und der Wilhelmstädter Adventskalender auf dem Programm – auch über die Planung dieser beiden Aktionen möchten wir mit Ihnen sprechen. Die Veranstaltung richtet sich

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